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Gute Leistung mit Last-Second-Happy-End belohnt (01.06.15)
Ennert Küdinghoven - SG Zapalia 3:3 (2:1)
Frühsommerliches Wetter und gerade sieben Mann am Platz, wogegen der Tabellendritte direkt mit zwei Kleinbussen voll aufwartet und ein sattes Wechselkontingent mitbringt. Schlechte Vorzeichen, aber die Zapalia steht von Beginn an sehr konzentriert, investiert die Laufarbeit und gibt den Gastgebern eine Nuss zu denken. Die Zapalia verlegt sich aufs Kontern und strahlt dabei Gefahr mindestens auf Augenhöhe aus - aber mehr als ein Pfostenschuss und gute Aktionen, die im Abschluss erst vereitelt werden, springen nicht heraus. Bitter dann der Rückstand aus dem Nichts. Ein Fernschuss aus der tiefstehenden Sonne überwindet Claudius. Und kurz darauf gelingt Ennert ein wirklich schöner Sonntagsschuss in den Winkel sogar zum 2:0. Der Zwischenstand wird dem Verlauf wirklich nicht gerecht. Die letzte Spielminute bringt noch etwas Pausenmotivation. Rainer vergibt zunächst eine Großchance nach einer Ablage von Jürgen, bekommt dann im Nachschuss einen Tritt in die Hacken und kann den fälligen Neunmeter selbst versenken.
In der zweiten Hälfte das gleiche Spiel, Ennert mit mehr Ballbesitz, Zapalia lauert und kontert. Stoßweise wird der Aufbau der Küdinghovener sogar von aggressivem Pressing sichtlich gestört. Aber wieder rettet der Pfosten nach einer schönen Zapalisten-Kombi sie vor dem Ausgleich. Und oben drein gelingt ihnen kurz darauf ein guter Angriff über rechts, in der Mitte verpasst der erste Abnehmer, aber der zweite am langen Pfosten versenkt die Ablage flach und straff zum 3:1. Ein gerechtfertigter Neunmeter (Claudius erwischt einen anstürmenden Spieler klar) bringt Ennert den Matchball, aber Claudius behält die Nerven, bleibt stehen und pariert per Fußabwehr. Jetzt spielen die Hausherren den Vorsprung zunehmend hinten rum die Uhr runter und Zapalia versucht per Pressing noch mal ran zu kommen. Drei Minuten vor Schluss die letzte Hoffnung, ein unsauberer Rückpass zum Keeper wird erreicht und an Torwart und heranstürmendem Verteidiger eingeschoben. Nur noch 2:3. Der Zapalia rinnt die Zeit davon - ein allerletzter Ball wird von Claudius nach vorne gebracht, genau in den Lauf von Rainer, der vor dem heraus stürmenden aus der Drehung trifft. Der Schlusspfiff erfolgt, während der Ball noch im Netz liegt.
Lange Gesichter bei Ennert, die den Sack eigentlich zu hatten, aber den Punkt nehmen die Zapalistas mit. Sie werden – mit etwas Glück hinsichtlich des Timings von zwei Toren in den letzten drei Minuten – insgesamt verdientermaßen für eine taktisch saubere und läuferisch engagierte Leistung belohnt, die an die Aufstiegssaison im letzten Jahr erinnert.
Tore: 1:0 Ennert, 2:0 Ennert, 2:1 Rainer (Strafstoß) // 3:1 Ennert, 3:2 Rainer, 3:3 Rainer.
Aufstellung: Claudius - Udo, Shimit, Olav, Jürgen, Wolle, Rainer
Blitzturnier mit reichlich Gegentoren (26.05.15)
Beim kurzfristigen Blitzturnier kamen die Zapalistas diesmal nicht über den dritten Platz hinaus.
Im ersten Spiel gegen die Rheinische Autopflege ließ man eine spielerische Überlegenheit zunächst ohne Zählbares verstreichen, abgesehen von je einer Großchance auf beiden Seiten. Auf der einen reagiert Nof nach Pfostenschuss glänzend und pariert und auf der andern trifft Udo nach einer schönen Kombi auch nur Aluminium. Das 0:1 der Auto-Kosmetiker weckte dann aber die Zapalistas auf, die jetzt konsequenter kombinierten und in kurzer Zeit mit 3:1 davon zogen, wobei auch Juliana als Aushilfsspielerin einnetzen durfte. Nach einem hektischen Fehler in der Einleitung eines Konters kassierte man zwar noch das 2:3, aber mehr brannte nicht mehr an.
Das zweite Spiel gegen die Pauke begann man quasi mit einem Rückstand, da sich die Paukisten früh einmal ungeniert durchkombinieren konnten und sofort trafen. Dann passierte einige Zeit nichts, bis das 0:2 nach einem Konter die Vorentscheidung zu sein schien. Dann wachte die Zapalista aber doch noch auf und bis sich durch. Allerdings kassierte sie jedes Mal auf einen Anschlusstreffer prompt den nächsten Treffer zum erneuten Zweitorerückstand. Bis nach dem 3:4 tatsächlich die Zapalia den Gegner fast so weit hatte. Aber nur fast. Zwei böse Konter in den Schlussminuten brachten dann mit 3:6 ein doch etwas schmerzhaftes Ergebnis hervor.
Im letzten Spiel gegen Pliska sah es 15 Minuten lang gut aus, zumindest war das Ergebniss höchst effektiv. Erst hatte man mit Einsatz, Laufbereitschaft und ein bisschen Glück in der ein oder anderen Stresssituation das 0:0 gegen die forsch kombinierenden Bulgaren gehalten, dann einen Konter zur 1:0-Führung für die Zapalia genutzt. Aber die letzten 10 Minuten hielten Kader, Kraft und Konzentration das nicht durch. Kurz nach einer vergebenen zweiten Chance zum 2:0 drehten die Balkankicker das Spiel mit einem Doppelschlag (wobei der Ausgleich eigentlich geschenkt war) und konnten in den Schlussminuten dann endgültig auf 4:1 davon ziehen. Damit wurden sie am Ende überlegen ungeschlagen und mit hoher Tordifferenz auch Erster des Turniers.
Aufstellung: Nof - Jörg, Olav, Udo, Claudius, Siomon, Rainer, Didi, Juliana.
Alle Ergebnisse im Überblick:
Rh. Autopflege - Zapalia 2:3 | Pauke - Pliska 0:7
Zapalia - Pauke 3:6 | Rh. Autopflege - Pliska 1:6
Pauke - Rh. Autopflege 2:4 | Pliska - Zapalia 4:1
Ein Abend - zwei Siege - drei Punkte (20.05.15)
Zapalia - Traktor Drachenfels 4:0 (Wertung)
Zapalia - Polizei 1980 Bonn 5:2 (1:1)
Nach der für eine Neuansetzung zu späten Absage des Liga-Nachholspiels durch die Traktoristen durften die Zapalistas sich zunächst über drei Liga-Punkte freuen und anschließend darüber, noch schnell einen kurzfristigen Freundschaftsspiel-Gegner mit der Polizei Bonn gefunden zu haben. Und dort konnte man sich vor allem über die zweite Hälfte freuen. Nachdem man zur Pause noch mit einem 1:1 auf einem Patt stand, gelang es mit einer offensiv deutlich effizienteren zweiten Hälfte, den Gegner am Ende doch klar hinter sich zu lassen.
Aufstellung: Nof - Simon, Claudius, Jörg, Max, Olav, Udo.
Tore Zapalia: Simon (2x), Claudius, Olav, Udo.
Ohne Punktgewinn – aber mit erhobenem Haupt
(05.05.15)
SG Zapalia - Turbine Tulpenfeld 3:4 (1:2)
Wieder ein spielstarker Gast von der Tabellenspitze und ein sehr ersatzgeschwächter eigener Kader, der an eine Skat-Ansage erinnert: ohne vier, gespielt fünf! Die gesamte Potenzialliste für den zentralen Abwehrmann fehlte und damit man überhaupt noch mal wechseln konnte, kam sogar Keeper Volker zu seinem ersten Feldeinsatz.
Mit großem Respekt und Konzentration ging es zu Werke. Und die Zapalia steht erst mal ordentlich. Vorne wird selbst auch munter mitgespielt, wobei die Defensive der Turbine sehr robust dagegen hält. Der Rückstand kommt schließlich doch, wenn auch nicht früh, wie sonst gerne mal. Nach einem Pass in die Mitte ist der zentrale Stürmer der Turbinisten einen Tick vor seinem Bewacher am Ball, nimmt ihn mit und schießt an Nof vorbei ein. Die Zapalia hält dagegen, fährt 2 – 3 strukturierte Angriffe nd schafft den Ausgleich, Nach einem flüssigen Angriff kann Rainer einen Rebound erkämpfen und einschießen. Danach Schlagabtausch auf Augenhöhe, aber bitter für die Zapalia ist, dass ein Gegentor genau dann fällt, wo sie selbst die Chance zur Führung hat. Ein Freistoß wird unpräzise vertändelt, der Konter sitzt und Tulpenfeld führt. Vor der Pause haben die Gäste noch die große Chance zum 1:3, aber der Zapalia-Pfosten rettet.
In der zweiten Hälfte geben sich beide Teams wieder nichts. Mit einem Konter gelingt den Tulpenfeldlern ihr drittes Tor. Rainer kann aber schon kurz darauf auf engstem Raum am kurzen Pfosten annehmen und aus der Drehung den Ball unter die Latte nageln – wieder auf 2:3 dran. Und nun geht die Zapalia in aggressives Forechecking und der Druck auf die Turbine steigt. Gerade als die Frequenz auf das Tor der Gäste zunimmt, befreien sie sich und den Konter über rechts schiebt in der Mitte ein Turbinist ein - 2:4. Die Zapalia gibt aber nicht auf, lässt sich auch von zuweilen irritierenden Schiri-Entscheidungen nicht beirren. Simon zieht nach einer guten Kombi in der Mitte durch und trifft flach zum erneuten Anschluss. Jetzt ist die Zapalia vorne aggressiv und fängt immer wieder Bälle ab. Vor das Zapalia-Tor kommt die Turbine recht selten durch und wenn, dann geht Nof mutig dazwischen und fischt brenzlige Bälle ab. Ansonsten findet das Spiel am und im Turbine-Strafraum statt, aber die Kugel will nicht mehr rein. Max und Rainer ziehen in Summe fünf mal drauf und treffen drüber oder den Keeper, einmal streichelt die Kugel die die Latte, Wolle versucht es aus spitzem Winkel und Moritz verfehlt nach einer klasse Flanke volley nur knapp den Kasten … verdient wäre es gewesen, aber die Zapalistas werden für ihren Einsatz und Willen diesmal nicht belohnt.
Die Zapalia braucht Punkte, um sich im Mittelfeld festzusetzen, insofern kann nicht glücklich sein über die Niederlage, aber die Art knüpft an die Einstellung der letzten Woche an, der Kampf stimmt und der Jubelschrei der Gäste bei Abpfiff sagt klar aus, wie sehr sie um ihren Dreier bangen und kämpfen mussten … Jetzt halt gegen Yekiti – und vielleicht mal mit einer Führung beginnen und die ausbauen.
Tore: 0:1 Turbine, 1:1 Rainer, 1:2 Turbine // 1:3 Turbine, 2:3 Rainer, 2:4 Turbine, 3:4 Simon.
Aufstellung: Nof - Sebi, Wolle, Claudius, Max, Moritz, Volker, Rainer, Simon (ab 2. Hälfte)
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