Aktuelle News und Mitteilungen
Gute Leistung – mit Pech in letzter Sekunde (24.11.15)
Turbine Tulpenfeld – SG Zapalia 2:2 (1:1)
Ein solides Spielchen in sportlich fairer Atmosphäre, bei dem es für die Zapalia nach unten wie nach oben um nichts mehr ging. Der Start war für Zapalistas wie so oft in der Saison ernüchternd. Nach guten Anfangsminuten mit gefälligen Angriffen ein kurzes Nickerchen in der Defense und am langen Eck steht ein Turbinist völlig frei um eine flache Hereingabe zur Führung der Gastgeber einzuschieben. Danach stand die Zapalia deutlich konzentrierter und arbeitete geduldig am Ausgleich. Der fiel durch Freddie, der einen Angriff mit einem Schlenker nach innen verziert, um dann zentral frei zum Schuss kommen zu können – und trifft flach ins Eck. In der Folge ist die Zapalia deutlich näher dran an der Führung, aber mehr als ein Lattenschuss ist nicht mehr drin.
Nach der Pause setzt sich das Spiel mit leicht veränderten Nuancen fort. Gefälliger läuft der Ball bei der Zapalia, die Turbinisten bleiben allerdings mit ein paar schönen Schüssen aus der zweiten Reihe latent gefährlich. Der Zapalia fehlt es ein wenig an Überraschungsmomenten und schnellen Bewegungen, um in eine stehende Abwehr von Tulpenfeld Lücken zu reißen, so haben sie die dicken Chancen eher bei Kontern, wo Platz ist. Nachdem Max und Freddie jeweils die Möglichkeit zur Führung nicht nützen können, spielen sieben Minuten vor Schluss Freddie und Rainer eine zwei-zu-eins-Situation sauber aus und die Zapalia führt. Kurz darauf hat Rainer die Chance, allein im Konter den Sack zuzumachen, aber sein Schlenzer aus der eigenen Hälfte gegen den weit aufgerückten Keeper verfehlt das leere Ziel. Das 2:1 dann dreckig nach Hause zu kämpfen, gelingt aber … leider bis zur letzten Sekunde nur. Der letzte, verzweifelt nach vorne geschlagene Ball der Turbine findet einen Knubbel von Udo, umringt von zwei Stürmern und sein Klärungsversuch rutscht über den Fuß nach hinten raus und überwindet Volker.
Schade, dass der Dreier so unglücklich noch von der Schippe rutscht, aber insgesamt muss man Tulpenfeld den Punkt auch gönnen. Immerhin ist er für die Saisonplatzierung der Zapalia so entscheidend wie Schmuck am Nachthemd. Was zählt, war das gefällige, konzentrierte und über weite Strecken ohne große Fehler absolvierte eigene Spiel.
Aufstellung: Volker – Shimit, Claudius, Sebi, Udo, Max, Freddie, Rainer.
Tore: 1:0 Turbine 1:1 Freddie // 1:2 Freddie, 2:2 Eigentor.
Wenn es einmal richtig scheiße läuft ... (18.11.15)
SG Zapalia - Ennert Küdinghoven 1:6 (0:3)
Regen, Wind, Stau um Bonn-Nord und der letzte Mann hetzt mit Anstoß auf den Platz - Wechselspieler Fehlanzeige. Und ein Gegner, der die Punkte dringend brauchte, wollte und das auch zeigte.
Nichtsdestotrotz hätte das Spiel positiveren Verlauf nehmen können. Die ersten, lebhaften Minuten spielt die Zapalalia auf Augenhöhe mit, Rainer holt einen Strafstoß, scheitert aber bei der Ausführung am Keeper. Eine Führung hätte wenigstens den Gegner mal verunsichert. Die gelingt kurz darauf den Gästen mit einer scharfen Hereingabe, die unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wird. Nach zwei weiteren Chancen für die Zapalia, die der Keeper vereitelt, klingelt es hinten noch einmal. Die Deckung lässt lücken, im Abstauben kann Ennert das 2:0 nachlegen. Es kommt noch schlimmer. Rechts außen freigespielt trifft der Küdinghovener Sturm sogar zum dritten Mal.
Nach der Pause riskantes Pressing, um doch noch mal die Wende zu erzwingen, und Ennert, die bis dahin die Führung gut runter gespielt haben in der Schlussphase der ersten Hälfte, geraten ins Wackeln. Umso bitterer, dass das 0:4 kurios fällt. Bei einem Laufduell streift der Rechtsaußen von Ennert seinen Bewacher Olav am ungünstig stehenden Schiri ab und läuft ungehindert zum vierten Tor durch. "Und wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu" ... und die nachlassenden Kräfte. Zweimal schafft Ennert trotz Pressing den Pass in die Todesszone zwischen letztem Verteidiger und Torwart, zweimal erläuft sich ein Küdinghovener den Ball und verwandelt. Die Zapalia hat auch einige Chancen, aber die robuste bis zuweilen rustikale Abwehr kommt immer wieder dazwischen, und wenn nicht, triumphiert der Torwart. Claudius kann eine Balleroberung durch Pressing noch zum Ehrentreffer nutzen, mehr ist nicht drin an dem Abend. Ennert lässt sich nicht mehr genug verunsichert, trifft immer im idealen Zeitpunkt und den anwesenden Zapalistas fehlen irgendwann auch die Kräfte.
So mag sich Brasilien gefühlt haben nach dem Halbfinale 2014; der Gegner macht das perfekte Spiel, wo alles gelingt, und selbst will nichts greifen, weil es an vielen Ecken fehlt. Aber den Anwesenden kann man noch den geringsten Vorwurf machen, sie waren da und haben sich dagegen gestemmt. Man darf fragen, warum von 13 Spielern vom Webseitenkader nur 6 auf den Teppich gefunden haben. Nunja, die B-Klasse hat uns damit für's nächste Jahr wieder sicher ... Nach oben müsste noch ein Wunder geschehen und werden die letzten zwei Absteiger unter vier wackeligen Teams auswürfeln, weit genug vom Punktekonto der Zapalia entfernt.
Aufstellung: Nof - Udo, Shimit, Claudius, Olav, Rainer
Tore: 0:1 - 0:3 Ennert // 0:4 - 0:6 Ennert, 1:6 Claudius.
Sympathischer, aber torarmer Trainingskick (03.11.15)
SG Zapalia & Dt. Bank - BMVg III 2:1 (1:0)
Manchmal kommt es anders; Als sich zeigte, dass beim geplanten Freundschaftskick gegen die Deutsche Bank sowohl die Gäste als auch die Zapalistas selbst sehr knapp sein würden, wurde kurzfristig mit den Kleinfeld-Neueinsteigern des BMVg ein dritter Gegner rekrutiert, gegen den dann die gemischte Mannschaft von Zapalia und Deutscher Bank gemeinsam antreten konnten.
Die neu zusammen gewürfelte Mannschaft der Zapalia-Banker fand nach einer Viertelstunde zu einer erstaunlich vernünftigen Ordnung zusammen und zeigte sich überlegen, die Gäste hielten sich aber trotz Kleinfeld-Unerfahrenheit gut. Das Chancengewicht sprach für den Zapalia-Mix, aber immer wieder fehlte es bei guten Stafetten am letzten klaren Pass oder am konzentrierten Abschluss. Nof musste selbst zwar auch zwei Mal eingreifen, ließ sich aber nicht überwinden. Erst mit dem Halbzeitpfiff gelang der Zapalia dann die eigentlich verdiente Führung per Strafstoß.
Als man sich zum zweiten Treffer anschickte, gelang der BMVg-Auswahl ein guter Konter nach Balleroberung über rechts und der überraschende Ausgleich mit einem Flachschuss ins kurze Eck war der Lohn. Nicht allzu viel später konnte allerdings per Kopf ein Querschläger zur erneuten Führung der Hausherren eingenickt werden und dabei blieb es bis zum Ende, wobei auch hier die Chancen eher zu einem 3:1 auf Seiten der Zapalistas und Banker lagen, aber alle ungenutzt blieben. Auf die faire Trupper des BMVg darf man sich dann in der Kleinfeld-Einstiegsliga freuen.
Aufstellung: Nof - Shimit, Olav, Udo, Rainer (Zapalia) & Can, Igor, Osman (Deutsche Bank)
Tore: 1:0 Rainer (Strafstoß) // 1:1 BMVg, 2:1 Rainer.
Wieder Comeback gegen BMVg - aber diesmal nur ein Punkt (21.10.15)
SG Zapalia - BMVg 2:2 (0:2)
Zur Erinnerung: Im Hinspiel bedeutete das Spiel gegen BMVg den Wendepunkt nach sehr missglücktem Saisonstart, dem damaligen Tabellenführer nahm man mit 6:4 auf dessen drei Punkte ab, obwohl mal mit 0:3 zur Pause zurück gelegen hatte. Man war also gewarnt, umsomehr, da sich die BMVg-Truppe letzte Woche beim Blitzturnier clever und geduldig gezeigt hatte.
Wie so oft: viel vorgenommen, aber zwei Fehler spielen dem Gegner sofort in die Karten, zunächst tankt sich rechts ein Ministerialer durch und findet in der Mitte einen völlig übersehenen und ungedeckten Kollegen, kurz darauf nutzt der Gast einen Fehlpass im Aufbau und versenkt den damit geschenkten Konter mit einem Flachschuss zum 0:2 nach kaum mehr als 10 Minuten. Die Zapalia fängt sich dann, vermeidet immerhin weitere Unfälle gegen die clever und geduldig agierenden BMVg-Truppe. Allerdings lassen die Zapalistas 2 - 3 zum Teil sehr gute Chancen zum Anschlusstreffer auch liegen.
Zweite Halbzeit - jetzt muss das Rezept vom Hinspiel greifen; schonungslos Druck ausüben, auch wenn das läuferisch anstrengend wird. Aber es wirkt, der Aufbau der Gäste wird zunehmend unsicherer und nach einem Foul an Olav im Strafraum kann Rainer eine Sekunde der Verwirrung und die Vorteilsregel nutzen, um den aus dem Zweikampf heraustrudelnden Ball zum 1:2 abzustauben. Weitere Chancen zum Ausgleich bleiben ungenutzt, weil ganz zum Schluss zuweilen das Auge für den freien Mann fehlt. Aber ein Drehschuss von Rainer ins lange Eck nach Zuspiel von Udo auf halbrechts bringt den inzwischen verdienten Ausgleich. Vom Druck her ist die Zapalia sogar näher dran am 3:2, trifft mit den Schüssen allerdings meist hoch und torwartfreundlich, muss aber auf der anderen Seite auch Konter der Hardtberghöhe überstehen. Immerhin steht fünf Minuten vor Schluss plötzlich nach Kopfballablage auch ein BMVg-Stürmer frei vor Volker, verzieht aber drüber.
So ist das Unentschieden am Ende weitgehend gerecht und versöhnlich, die Zapalistas verpassen allerdings die Chance, den Punkteabstand auf BMVg zu verkürzen. Dieser schlägt weiter mit 3 Zählern zu buche. Die Zapalia muss auf Platz vier weiter auf Ausrutscher der ersten drei warten, von denen man im verbleibenden Saisonprogramm allerdings auch ein paar selbst noch vor die Flinte bekommt.
Aufstellung: Volker - Shimit, Sebi, Udo, Claudius, Olav, Max, Rainer
Tore: 0:1 BMVg, 0:2 BMVg // 1:2 Rainer, 2:2 Rainer
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