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Leistung besser als das Ergebnis (12.07.17)

SG Zapalia - NK Croatia Bonn 0:4 (0:1)

Eine trotz des augenscheinlich deutlichen Ergebnisses achtbare Partie lieferte die Zapalia gegen den Tabellenführer ab - umso mehr, als die Zapalia mit einigen Absagen und Verletzungen nur einen sehr knappen Kader mit sogar zum Teil angeschlagenen Spieler aufbieten konnte. Lange hielt man mit konzentrierter Stellungsarbeit und Laufbereitschaft recht souverän das torlose Remis bis weit in die erste Hälfte hinein. Und nach vorne gelangen einige Aktionen. Erst ein fast schon verzweifelter Picke-Schuss fand den Weg an Verteidigung und Nof vorbei ins Netz. Noch vor der Pause hatte die Zapalie einige gute erspielte Angriffe mit 2 - 3 klaren Abschlusschancen, aber leider sollte der Ausgleich nicht glücken.

Im zweiten Durchgang blieb es lange Zeit ein Kampf auf Augenhöhe. Zwar gelang den Kroaten das 0:2, aber schon kurz darauf war die Zapalia wieder dran und wehrte sich. Ein klarer Strafstoß wurde aber verweigert und so eine gute Chance zum Anschluss verpasst. Nach dem dritten Tor war die Partie langsam entschieden. Auf beiden Seiten gab es noch Chancen. Das vierte Tor lässt das Ergebnis etwas zu hoch wirken, aber natürlich geht der Sieg des Tabellenführers in Ordnung. Die Zapalistas gehen zwar ohne Torerfolg nach Hause, aber mit erhobenen Haupt. Das war sicher nicht die schlechteste Leistung der bisherigen Saison.

Aufstellung: Nof - Udo, Nick, José, Jochen, Roland, Rainer

Tore: 0:1 NKC / 0:2 - 0:4 NKC


Zu spät den Respekt abgelegt (29.06.17)

SG Zapalia – Aloisius Kolleg 5:7 (1:3)

Dieser Start war sicherlich einer der ungünstigsten für ein selbstbewusstes Duell auf Augenhöhe. Der Ball war noch nicht einmal von einem Zapalista berührt (vom freundschaftlich rüber gekickten Anstoß mal abgesehen), als er das erste Mal im eigenen Netz lag. Kurz darauf steht es 0:2, zweimal reicht ein schneller Spurt, um Löcher in die Zapalia-Abwehr zur reißen. Dann kommt man erst ins Spiel, erarbeitet (und vergibt leider) einige Chancen, nimmt dann das 0:3 hin (komischer Rollerball durch gleich mehrere Beinpaare), kommt aber immerhin zum ersten eigenen Treffer von Strafstoßmarke aus. Mit 1:3 zur Pause ist noch nichts verloren.

Die zweite Hälfte hat aber leider das gleiche Muster. Nach weniger als fünf Minuten ist der Gast auf 1:5 davon geeilt, zweimal reicht ein kurzer Anzug des Stürmers in der Mitte, um eine Hereingabe über die Linie zu drücken. Auch dann kommt die Zapalia ins Spiel, trifft (nach weiteren dicken Chancen) auch endlich wieder, nimmt allerdings auch Gegentore durch Konter entgegen. Beim Stande von 2:7 gewinnt sie dann schließlich Überhand und trifft dreimal in Folge, der Gegner wird nervöser, spielt Konter meist unpräzise aus und gerät hinten zunehmend ins Schwimmen. Aber zeitlich reicht es am Ende nicht mehr. Beim Stande von 5:7 wird abgepfiffen. So kommt die Frage auf: Hätte man den Biss der letzten Minuten nicht schon in den ersten zeigen können – wahrscheinlich ist hierzu die Verunsicherung der erlebten Niederlagenserie inzwischen zu groß.

Aufstellung: Nov – Shimit, Olav, José, Nick, Jochen, Simon, Rainer

Tore: 0:1 – 0:3 AKo, 1:3 Jochen (Strafstoß) // 1:4 – 1:5 Ako, 2:5 Shimit, 2:6 – 2:7 Ako (bzw. ein Eigentor), 3:7 Jochen, 4:7 Rainer, 5:7 Jochen.


Zum Sieg fehlen nur 40 Minuten (20.06.17)

BSV Roleber – SG Zapalia 11:4 (4:2)

Nach 20 Minuten wunderten sich die Zuschauer, der Gegner und die Zapalia selbst: die Gäste führten mit 2:1, hatten eine Führung der Hausherren (Mann in der Mitte sträflich frei gelassen) engagiert und mit zum Teil schönen Angriffsaktionen in eine Führung verwandelt, zunächst hatte ein früher Ballgewinn Olav in die Abschlussposition zum Ausgleich gebracht, danach hatte Nick mit einem Drehschuss getroffen. Es sah gut aus, auch hinten steht man zunächst geordnet, ansonsten löscht Ersatzkeeper Claudius kleinere Brände sehr ordentlich. Dann „passierte“ allerdings der Ausgleich, als erst drei Verteidiger einen gefühlt eher rollenden Pass um Zentimeter verpassten und der Ball genauso rollend an Claudius vorbei zum 2:2 ins Netz findet. Dann sind die Zapalistas fünf Minuten lang vor der Pause ziemlich von der Rolle, lassen Ordnung, Disziplin, Cleverness und Laufkraft vermissen. So kassieren sie flott noch zwei Tore (eines davon sogar ein Eigentor), um zur Pause ernüchternd mit 2:4 hinten zu liegen.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Die Zapalistas wollen zu viel, kassieren sofort nach Wiederanpfif erst das 2:5 im dritten Nachschuss und verlieren erst mal völlig den Fade, bekommen in den nächsten drei Minuten noch mal zwei schnelle Kombinationsangriffe rein. Mit 2:7 geht es dann doch nur noch um Ergebniskosmetik und Stolz. Es gelingen noch zwei weitere Ehrentreffer (zwei bis drei weitere bleiben auch am Ende noch liegen), allerdings spielt sich Roleber auch noch wiederholt geschmeidig vor das Tor. Am Ende ist das Ergebnis deutlich (die Absprache "das letzte Tor entscheidet" wird vom Schiedsrichter zur Verwunderung aller nicht bestätigt), aber das gemeinsame Hinrunden-Abschlussgrillen dafür um so freundschaftlicher.

Aufstellung: Claudius – Udo, Shimit, Nick, Olav, Jochen, Jose, Rainer

Tore: 1:0 Roleber, 1:1 Olav, 1:2 Nick, 2:2 – 4:2 Roleber // 5:2 – 8:2 Roleber, 8:3 Rainer, 9:3 - 11:3 Roleber, 11:4 Olav.


Selbstbewusstsein getankt (13.06.17)

Ein Feld, das zugegebenermaßen nicht auf Niveau von KF 1 war, aber immerhin drei Siege, so hat die Zapalia (bzw. der Rest der 5 tapfer erschienenen) wieder Erfolgserlebnisse gesammelt und vor allem wieder ordentlich geübt, den Ball lang und kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten und geduldig durch zu kombinieren. Hinzu kommt, dass der Geschichtsschreiber in fast 1,5 Stunden aktiver Spielzeit tatsächlich keinen groben Fehlpass-Bock in der Defensive vermelden konnte. Weitere Randnotiz: Olav ist zurück im Spiel.

Zapalia – Interna 3:0: Im ersten Spiel brachte ein Strafstoßtor eine knappe Führung, die die Zapalia lange verwaltet, ohne den Deckel drauf zu machen. In den Schlussminuten werden die Konter aber genutzt und ausgespielt, so fallen noch zwei weitere Tore für ein klares 3:0 (Tore: Rainer/Strafstoß, Sascha, Claudius).

Zapalia – Autopflege I 4:3: Das zweite Spiel kostete schon mehr Mühe. Nach einem frühen Rückstand (bei dem die Zapalia kurz staunend zuschaut, wie jung, flott und abschlusssicher ein Gegenspieler sein kann) schafft sie es aber genauso schnell auszugleichen (eine Flanke von Shimit haut sich der Keeper selbst ins lange Eck), dann sind die Zapalistas ein paar Minuten unsortiert und sehen sich plötzlich einem 1:3-Rückstand gegenüber. Der Kraftakt in den letzten zehn Minuten ist aber sehenswert: aggressives Forechecking, geduldige Ballstafetten und im richtigen Moment der Abschluss. Es gelingen tatsächlich noch drei Tore und die Zapalia hat das Spiel gewendet (Tore: Shimit, 3 x Rainer).

Zapalia – Autopflege II 2:1: Wieder gibt es einen frühen Rückstand (herrliches Gestochere zwischen Nof und dem frei vor ihm stehenden Stürmer, der den letzten Touch hat), dann erholt sich die Zapalia wieder, eine schöne Stafette über Olav, Rainer und Nick bringt den Ausgleich. Wieder drückt die Zapalia. Ein konsequentes und aggressives Pressing bringt einen schnellen Ballgewinn vor dem Strafraum der Autopfleger, der Torwart wird umkurvt und die Führung steht. Diese lässt die Zapalia nicht mehr anbrennen (abgesehen von einer Szene, wo Nof noch mal alles gegen einen Stürmer riskieren muss). Sie hält gut den Ball - sofern dieser mal nicht in den Bäumen liegt -, vergibt allerdings auch ein paar Möglichkeiten, den Sack mit einem 3:1 frühzeitig zuzumachen. Immerhin drei Siege – und viel Übung in der Ballkontrolle, wobei man ohne Wechsler hier auch keine Alternative zu hat (Tore: Nick, Rainer).

Aufstellung: Nof – Shimit, Olav, Nick, Claudius, Rainer (im ersten Spiel: Gastspieler Sascha)

Zapalia – Interna 3:0 | Autopflege I – Autopflege II 1:2
Autopflege I – Zapalia 3:4 | Autopflege II – Interna 0:3
Zapalia – Autopflege II 2:1 | Interna – Autopflege I 3:3


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