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Zum Sieg fehlen nur 40 Minuten (20.06.17)

BSV Roleber – SG Zapalia 11:4 (4:2)

Nach 20 Minuten wunderten sich die Zuschauer, der Gegner und die Zapalia selbst: die Gäste führten mit 2:1, hatten eine Führung der Hausherren (Mann in der Mitte sträflich frei gelassen) engagiert und mit zum Teil schönen Angriffsaktionen in eine Führung verwandelt, zunächst hatte ein früher Ballgewinn Olav in die Abschlussposition zum Ausgleich gebracht, danach hatte Nick mit einem Drehschuss getroffen. Es sah gut aus, auch hinten steht man zunächst geordnet, ansonsten löscht Ersatzkeeper Claudius kleinere Brände sehr ordentlich. Dann „passierte“ allerdings der Ausgleich, als erst drei Verteidiger einen gefühlt eher rollenden Pass um Zentimeter verpassten und der Ball genauso rollend an Claudius vorbei zum 2:2 ins Netz findet. Dann sind die Zapalistas fünf Minuten lang vor der Pause ziemlich von der Rolle, lassen Ordnung, Disziplin, Cleverness und Laufkraft vermissen. So kassieren sie flott noch zwei Tore (eines davon sogar ein Eigentor), um zur Pause ernüchternd mit 2:4 hinten zu liegen.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Die Zapalistas wollen zu viel, kassieren sofort nach Wiederanpfif erst das 2:5 im dritten Nachschuss und verlieren erst mal völlig den Fade, bekommen in den nächsten drei Minuten noch mal zwei schnelle Kombinationsangriffe rein. Mit 2:7 geht es dann doch nur noch um Ergebniskosmetik und Stolz. Es gelingen noch zwei weitere Ehrentreffer (zwei bis drei weitere bleiben auch am Ende noch liegen), allerdings spielt sich Roleber auch noch wiederholt geschmeidig vor das Tor. Am Ende ist das Ergebnis deutlich (die Absprache "das letzte Tor entscheidet" wird vom Schiedsrichter zur Verwunderung aller nicht bestätigt), aber das gemeinsame Hinrunden-Abschlussgrillen dafür um so freundschaftlicher.

Aufstellung: Claudius – Udo, Shimit, Nick, Olav, Jochen, Jose, Rainer

Tore: 1:0 Roleber, 1:1 Olav, 1:2 Nick, 2:2 – 4:2 Roleber // 5:2 – 8:2 Roleber, 8:3 Rainer, 9:3 - 11:3 Roleber, 11:4 Olav.


Selbstbewusstsein getankt (13.06.17)

Ein Feld, das zugegebenermaßen nicht auf Niveau von KF 1 war, aber immerhin drei Siege, so hat die Zapalia (bzw. der Rest der 5 tapfer erschienenen) wieder Erfolgserlebnisse gesammelt und vor allem wieder ordentlich geübt, den Ball lang und kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten und geduldig durch zu kombinieren. Hinzu kommt, dass der Geschichtsschreiber in fast 1,5 Stunden aktiver Spielzeit tatsächlich keinen groben Fehlpass-Bock in der Defensive vermelden konnte. Weitere Randnotiz: Olav ist zurück im Spiel.

Zapalia – Interna 3:0: Im ersten Spiel brachte ein Strafstoßtor eine knappe Führung, die die Zapalia lange verwaltet, ohne den Deckel drauf zu machen. In den Schlussminuten werden die Konter aber genutzt und ausgespielt, so fallen noch zwei weitere Tore für ein klares 3:0 (Tore: Rainer/Strafstoß, Sascha, Claudius).

Zapalia – Autopflege I 4:3: Das zweite Spiel kostete schon mehr Mühe. Nach einem frühen Rückstand (bei dem die Zapalia kurz staunend zuschaut, wie jung, flott und abschlusssicher ein Gegenspieler sein kann) schafft sie es aber genauso schnell auszugleichen (eine Flanke von Shimit haut sich der Keeper selbst ins lange Eck), dann sind die Zapalistas ein paar Minuten unsortiert und sehen sich plötzlich einem 1:3-Rückstand gegenüber. Der Kraftakt in den letzten zehn Minuten ist aber sehenswert: aggressives Forechecking, geduldige Ballstafetten und im richtigen Moment der Abschluss. Es gelingen tatsächlich noch drei Tore und die Zapalia hat das Spiel gewendet (Tore: Shimit, 3 x Rainer).

Zapalia – Autopflege II 2:1: Wieder gibt es einen frühen Rückstand (herrliches Gestochere zwischen Nof und dem frei vor ihm stehenden Stürmer, der den letzten Touch hat), dann erholt sich die Zapalia wieder, eine schöne Stafette über Olav, Rainer und Nick bringt den Ausgleich. Wieder drückt die Zapalia. Ein konsequentes und aggressives Pressing bringt einen schnellen Ballgewinn vor dem Strafraum der Autopfleger, der Torwart wird umkurvt und die Führung steht. Diese lässt die Zapalia nicht mehr anbrennen (abgesehen von einer Szene, wo Nof noch mal alles gegen einen Stürmer riskieren muss). Sie hält gut den Ball - sofern dieser mal nicht in den Bäumen liegt -, vergibt allerdings auch ein paar Möglichkeiten, den Sack mit einem 3:1 frühzeitig zuzumachen. Immerhin drei Siege – und viel Übung in der Ballkontrolle, wobei man ohne Wechsler hier auch keine Alternative zu hat (Tore: Nick, Rainer).

Aufstellung: Nof – Shimit, Olav, Nick, Claudius, Rainer (im ersten Spiel: Gastspieler Sascha)

Zapalia – Interna 3:0 | Autopflege I – Autopflege II 1:2
Autopflege I – Zapalia 3:4 | Autopflege II – Interna 0:3
Zapalia – Autopflege II 2:1 | Interna – Autopflege I 3:3


Den ersten Punkt gewonnen – und zwei verloren  (30.05.17)

SG Zapalia – SV Vilich-Müldorf AH 5:5 (5:0)

Dass die Zapalia nach neun punktlosen Spielen den ersten Zähler macht und sich doch nicht so richtig freuen kann, wer hätte das gedacht. Nun, sie spielte Ende der ersten Hälfte nahezu – für ihre Verhältnisse – das Perfect Match. Zunächst hatte man gut 10 Minuten zu überstehen, in denen man ob seiner defensiven Unkonzentriertheiten auch 0:3 hinten hätte liegen können, wäre da nicht ein gut aufgelegter Nof gewesen, der sich dem Stürmer immer im richtigen Moment entgegen warf. Danach lief es; einen Konter spielen die Zapalistas aus und Udo trifft mit einem langen Flachschuss genau ins Eck. Nach einem versuchten Doppelpass mit Shimit nutzt Rainer den Rebound für einen Schuss unter die Latte. Die Defensive steht jetzt konzentrierter und unterbindet klarere Torchancen der Gäste. Simon legt zweimal nach, erst mit einem Strahl vor dem Strafraum, dann mit einem Ballgewinn an der Vilicher Defensivlinie und einem überlegten Roller am Keeper vorbei. Udo und Rainer legen vor der Pause sogar noch einen drauf, nehmen dem letzten Mann den Ball ab und spielen den Keeper aus.

Dass man ein 5:0 im Kleinfeld aufholen kann, das wissen die Zapalistas sogar aus ihren besseren Tagen. Also wollen sie die „Ehrentreffer“ lange vermeiden, bevor sie zu Anschlusstreffern werden. Leider gelingt das nicht, nach einer Ecke stimmt die Sortierung nicht und der Fernschuss ist im Eck. Nach dem 2:5 mit einem Schrägschuss kommt doch die befürchtete Morgenluft auf, aber die Zapalia lässt ihrerseits einige Konterchancen – selbst in Überzahlsituation und zum Teil im Abschluss vor dem Keeper – liegen, um noch mal vorzulegen und den Gegner zu entmutigen. So schwimmt die Sortierung hinten immer wieder, aber Nof oder das Aluminium oder ein letzter Einsatz helfen das ein oder andere Mal, Schlimmeres zu verhindern. Bei hochsommerlichen Temperaturen geht der Fight an die Substanz, die Konzentration lässt nach und das 3:5 ist die Folge, jetzt ist der Wille der Vilich-Mülldorfer endgültig entfacht. Da die Zapalia immer noch keinen der Konter verwertet, sind es ausgerechnet zwei Kopfbälle ungedeckter Spieler, die am Ende den Ausgleich bringen. Auch in den Schlussminuten geht es weiter hoch her, sowohl die (im Übrigen jüngeren) Altherren aus Vilich-Müldorf könnten genauso den entscheidenden Treffer setzen wie die Zapalia – aber das bleibt beiden Teams verwehrt. Mit 5:5 teilt man sich (unter dem Strich wohl gerecht) die Punkte. Die Zapalia ist unentschlossen, ob man der Verunsicherung von neun Niederlagen noch emotional jene hinzufügen muss, noch nicht mal ein 5:0 ins Ziel zu bringen, oder ob man sich zumindest ein wenig daran aufrichten kann, fünf Tore erzielt und mal 20 sehr effiziente Spielminuten absolviert zu haben.

Aufstellung: Nof – Udo, Shimit, Nick, Claudius, Jochen, Simon, Rainer

Tore: 1:0 Udo, 2:0 Rainer, 3:0 Simon, 4:0 Simon, 5:0 Rainer // 5:1 – 5:5 Vilich-Müldorf


Leider nix Neues … (25.05.17)

SG Zapalia – Sparkasse KölnBonn 3:5 (2:4)

Das Muster hatten wir leider schon mehr als nur einmal; die Zapalia spielt die Anfangsphase ganz ordentlich gegen einen keineswegs überlegenen Gegner, vermisst aber die eigenen Aktionen schnell und zwingend auszuführen. Dann passieren individuelle Pannen und man liegt 0:2 zurück. Fortan ist der Kampfgeist erweckt, aber nach jedem Anschlusstreffer läuft man mit kleinen Unaufmerksamkeiten im Abwehrverhalten erneut in Treffer hinein. Und so wird die Aufholjagd zur Sisyphos-Arbeit. Nach zwei jeweiligen Anschlusstoren von Nick (einmal entschlossene Balleroberung, einmal schöner Doppelpass mit José) liegt man 2:4 zur Halbzeit hinten. Im zweiten Durchgang drängt die Zapalia trotz aller Verunsicherung nach dem Anschlusstor (Jochen nach Doppelpass überlegt im Abschluss) phasenweise auf den Ausgleich, aber die zum Teil klaren Einschusschancen werden vergeben, wie hier Freddie und Jochen freistehend über das Tor zielen. Am Ende gelingt den Gästen in Bedrängnis kurz vor dem Schlusspfiff aus der eigenen Hälfte das 3:5 und wieder geht die Zapalia – diesmal sogar gegen das nächste Kellerkind – ohne Punkte zurück in die Kabine.

Aufstellung: Nof – Udo, Shimit, Nick, Roland, José, Jochen, Freddie, Rainer

Tore: 0:1 Sparkasse, 0:2 Sparkasse, 1:2 Nick, 1:3 Sparkasse, 2:3 Nick, 2:4 Sparkasse // 3:4 Jochen, 3:5 Sparkasse.


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